Unser Angebot

Motivierendes Schulklima
• separates Oberstufengebäude mit kurzen Wegen
• gepflegte, saubere Räumlichkeiten und Außenanlagen
• von den Schüler/-innen selbst gestaltete Klassenräume
• gemeinschaftsfördernde Klassenfahrten und -veranstaltungen
• engagierte Schülermitwirkung, die das Schulklima mitprägt
• von gegenseitiger Wertschätzung geprägter Umgang miteinander
• eine angenehme, familiäre Atmosphäre in der ganzen Oberstufe
• freundliche Mitarbeiter/ -innen in der Verwaltung

Systematische Abiturvorbereitung
• breites Leistungskursangebot
• kleine Lerngruppen (Klassen und Kurse) mit positiver Lernatmosphäre
• umfassende Vermittlung abiturrelevanter fachlicher Kompetenzen
• gute Vorbereitung auf Studium (Wissenschaftspropädeutik) und Berufswelt (Betriebspraktika)
• buntes Angebot an schulischen Arbeitsgemeinschaften
• mehrwöchiger Auslandsaufenthalt am Ende der Einführungsphase

Intensive Förderung
• individuelle Betreuung und Beratung durch kompetente Lehrer/ -innen und engagierte Mitschüler/ -innen
• gezielte Beratung und Integration ehemaliger Realschüler/ -innen
• Klassenlehrer/-in als Ansprechpartner/-in

Grundlegende Lernkompetenzen
• Erarbeitung zentraler überfachlicher Grundlagen im besonderen Fach "Methoden-und Sozialkompetenz" (MSK)
• gezieltes Training der Lernkompetenzen in den einzelnen Fächern und durch gesonderte Aktionen

Wichtiger Support
• kompakte Stundenpläne
• gute Ausstattung mit Lernmitteln und neuen Medien
• Nähe zur Universitätsbibliothek
• Mittagspause mit warmer Mahlzeit
• verkehrstechnisch günstige Lage der Schule


Berufskolleg

Das private Kolleg der AHF-Schule ermöglicht den Erwerb des Abiturs und der Fachhochschulreife in drei bzw. zwei Jahren. Aufgenommen werden kann, wer mindestens 19 Jahre alt ist, eine Berufsausbildung abgeschlossen hat oder eine dreijährige Berufstätigkeit nachweist und den Hauptschulabschluss besitzt. Weitere Informationen dazu auf unserer Homepage www.ahfs-gi.de.

 

Gymnasiale Oberstufe - Innovatives Schulgebäude


Lernen lernen

Selten verkünden Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft so einmütig eine Botschaft: Ob Schüler/-in oder Student/-in, Ingenieur/-in oder Softwarespezialist/-in -wer in Ausbildung und Beruf bestehen will, muss bereit sein, ein Leben lang zu lernen", so Bernd Kolossa in seinem Methodentrainer für die Oberstufe. In unserer schnelllebigen Zeit ist es angesichts einer wahren Informationsüberflutung notwendig, über Methoden zu verfügen, mittels deren wir möglichst effektiv lernen. Selbstverantwortliches, methodisch bewusstes und kooperatives Lernen ist also gefragt.
Lernende Schule heißt, nicht nur Defizite aufzuzeigen, sondern auch Wege und die Bereitschaft zu finden, diese zu überwinden. Deshalb wird Lernkompetenz - die wechselseitige Verknüpfung von Selbst-, Methoden-und Sozialkompetenz -in der Oberstufe der AHFS besonders und systematisch gefördert.
Am Anfang muss die Frage stehen, was das erfolgreiche Lernen und Arbeiten in der Sekundarstufe II erschwert. Im Bereich der Selbstkompetenz sind dies u.a.:
• eine Abwehrhaltung gegenüber dem Lernen allgemein
• fehlende aktive Mitarbeit
• geringe Bereitschaft, sich mit Widerständen auseinanderzusetzen
• falsche oder ungünstige Einteilung der Arbeitszeit

Im Bereich Methodenkompetenz u.a.:
• das Fehlen kontinuierlicher Nacharbeit der Unterrichtsthemen
• ungenaues Beachten der Aufgabenstellung
• fehlende effektive Mitschreibtechniken
• mangelndes Unterscheidungsvermögen von Wichtigem und Unwichtigem
• falscher Umgang mit Sekundärliteratur
• rhetorische Mängel

Im Bereich Sozialkompetenz u.a.:
• fehlende Fähigkeit zur Teamarbeit
• mangelnde Feedback-Methoden.

Anhand von Bausteinen, mit Arbeitsmaterialien zusammengestellt im sogenannten "MSK-Ordner", der jedem Oberstufen-Klassenlehrer zur Verfügung steht, sollen die Schüler/-innen angeleitet werden, diese "Stolpersteine" auf ihrem Bildungsweg zu eliminieren.


Berufs- und Studienorientierung

Aspekte des Themas Berufsorientierung werden in der gymnasialen Oberstufe besonders im Fach "Berufsorientierung" in der Einführungsphase, aber auch im Fach "Methoden-und Sozialkompetenz" in der Qualifikationsphase behandelt. Es geht u.a. darum, Berufsbilder und Ausbildungswege kennenzulernen, mithilfe einer Standortbestimmung eigene berufliche Interessen zu finden, unterschiedliche Zukunftsperspektiven zu reflektieren, aktuelle Veröffentlichungen zum Thema Berufe zu diskutieren, die eigene Arbeitsorganisation zu optimieren sowie Zeitmanagement, Testtraining, Bewerbungstraining und andere Fertigkeiten, die für das Berufsleben wichtig sind, einzuüben.
Zur weiteren Information wird z.B. das Berufsinformationszentrum (BIZ) in Gießen genutzt, dessen Mitarbeiter auch bei uns an der Schule persönliche Beratungstermine für Oberstufenschüler/-innen anbieten. Ganze Klassen nehmen regelmäßig an einem Bewerbungstraining bei einer Gießener Bank teil. Über mögliche Studiengänge können sich die Schüler/-innen an Informationstagen verschiedener Hochschulen und Universitäten kundig machen; zum Lehramtsstudium findet jedes Jahr zusätzlich eine. besondere schulinterne Informationsveranstaltung statt. Immer wieder kommen auch Personen von verschiedenen Institutionen zu Besuch in den Unterricht, um Informationen und Tipps für die Zeit nach dem Abitur weiterzugeben.
Nicht zuletzt haben die Schüler/-innen der Oberstufe wiederholt die Möglichkeit, durch Praktika unterschiedliche Berufe (auch an der Universität) kennenzulernen.


Schüler-Jahresgespräche und Unterrichtsfeedback

Lehrer-Schüler-Gespräche finden täglich statt, in jeder Unterrichtsstunde und in den Pausen. Meist geht es in erster Linie um die Erarbeitung des Lernstoffes, manchmal um pädagogische Maßnahmen oder Organisatorisches. Zeit für ein persönliches Gespräch "unter vier Augen" ohne konkreten Anlass bleibt dabei zu selten. Diese Zeit wird aber benötigt, um besondere Anliegen sowohl von Schüler/-innen als auch von Lehrer/ -innen zu besprechen.
Deshalb führen wir ab dem letzten Schuljahr der Sekundarstufe I systematisch sogenannte Jahresgespräche durch. Das gut vorgeplante Gespräch findet zwischen Klassenlehrer/-in und Schüler/ -in statt und dauert in der Regel ca. 10 bis 15 Minuten, manchmal weniger und manchmal mehr. Der Gesprächstermin wird rechtzeitig vorher vereinbart, sodass sich einerseits der Schüler / die Schülerin mithilfe eines Vorbereitungsbogens Aspekte überlegen kann, die er oder sie ansprechen möchte (z. B. persönliche Lernsituation, Klassensituation, Probleme mit Lehrern, Ausbildungsfragen), andererseits die Klassenlehrerin / der Klassenlehrer ggf. Informationen der Fachlehrer einholen kann.
Ziel ist ein vertrauensvoller, reflektierter Austausch, die kanalisierte Wiedergabe der Eindrücke von Kolleginnen und Kollegen, eine Problembenennung und das Aufzeigen möglicher Lösungswege.
Übrigens: Nicht nur für Schüler/ -innen ist ein Feedback wichtig, auch Lehrer/-innen brauchen ehrliche Rückmeldung, um Unterrichtsinhalte und Lernsituation zu optimieren. Im Laufe des Besuchs der gymnasialen Oberstufe wird so der Unterricht der Einführungs-wie der Qualifikationsphase systematisch evaluiert.


Facharbeit

Zu den Zielen des Unterrichts in der gymnasialen Oberstufe gehört es, wissenschaftspropädeutisches Arbeiten einzuüben. Ein wesentliches Element ist dabei die Facharbeit, eine wissenschaftliche Hausarbeit im Umfang von 12-16 Seiten, die von allen Schülerinnen und Schülern der AHFS im ersten Halbjahr der Qualifikationsphase angefertigt wird.
Die Palette der in den letzten Jahren bearbeiteten Themen ist vielfältig: Sie reicht von der Diabetesepidemie über die Datenübertragung mit Lichtleitern, die Rolle der Frau im 19. Jahrhundert, die Gründung des Staates Israel, Kurt Gödels Mathematikphilosophie, Klimawandel und Klimapolitik bis hin zu verschiedenen Legastheniekonzepten.
Durch die intensive Auseinandersetzung mit einem Thema lernen die Schüler/ -innen, eine Problemstellung zu entwickeln, Inhalte zu gliedern und zu gewichten, Fachliteratur zu recherchieren und auszuwählen, diese kritisch auszuwerten, zu reflektieren und zu beurteilen, die Ergebnisse mithilfe des Computers angemessen darzustellen (wozu auch der Umgang mit Zitaten, Nachweisen und Literaturverzeichnis gehört) -und nicht zuletzt eine effektive Arbeits-und Zeitplanung zu entwickeln. Letztlich geht es darum, die notwendigen Methoden und Techniken zu erlernen, mit denen später an der Universität wissenschaftliche Arbeiten angefertigt werden können. Der geschilderte Prozess erfordert Ausdauer, Eigeninitiative, Selbstverantwortung, Selbstständigkeit und Sorgfalt. Neben der Methodenkompetenz wird also auch die Selbstkompetenz des Schülers bzw. der Schülerin trainiert.
Zur Vorbereitung auf die Facharbeit haben wir an der AHFS eine 16-seitige Handreichung zusammengestellt, die der Klassenlehrer bzw. die Klassenlehrerin mit den Schüler/-innen durcharbeitet. Während des Erarbeitungsprozesses stehen Klassenlehrer/-in und natürlich auch die Fachkolleg/ -innen beratend zur Verfügung.
Viele Schüler/ -innen investieren sehr viel Zeit und Mühe in die Facharbeit, und die Ergebnisse brauchen oft den Vergleich mit Proseminararbeiten an der Universität nicht zu scheuen. Immer wieder signalisieren uns ehemalige Schüler/ -innen, dass sie froh sind, an der AHFS Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens gelernt zu haben.

Schülermitwirkung

Ein wesentlicher Bestandteil unseres Leitbilds ist es, unsere Schülerinnen und Schüler dazu zu motivieren und anzuleiten, Verantwortung zu übernehmen und sich zu engagieren. In der Oberstufe haben Schüler/-innen vielfältige Möglichkeiten, das Schulleben konstruktiv mitgestalten:

Klassensprecher
Jede Klasse wählt am Anfang jedes Schuljahres zwei Schüler/-innen zum/zur Klassensprecher/-in bzw. Stellvertreter/-in. Aufgabe der Klassensprecher/-innen ist es u.a.,
• Wünsche und Interessen der Klasse zu sammeln und an die zuständigen Personen weiterzugeben;
• an der Lösung von Konflikten mitzuwirken;
• mit Klassenkamerad/-innen über persönliche Probleme im Gespräch zu sein und -wo nötig -Hilfen zu vermitteln;
• organisatorische Aufgaben zu erledigen (z. B. Hilfe bei der Organisation von Klassenfesten und Klassenfahrten);
• im Oberstufenarbeitskreis und in dessen Ausschüssen mitzuarbeiten;
• mit darauf zu achten, dass Vereinbarungen eingehalten werden.

Oberstufenarbeitskreis

Die Klassensprecher / -innen der Oberstufe und weitere interessierte Schüler/-innen bilden zusammen den Oberstufenarbeitskreis (OAK), der in regelmäßigen Abständen tagt. Zu seinen Aufgaben gehört es,
• Projekte zur Mitgestaltung und Bereicherung des Schullebens zu planen und durchzuführen;
• Sachinformationen an Schüler weiterzugeben (z.B. über Schaukasten, Tätigkeitsberichte, Schülerversammlungen usw.);
• schulische Problemfelder anzusprechen mit dem Ziel, sie einer konstruktiven Lösung zuzuführen (Gespräche im Arbeitskreis, mit Vertrauenslehrern, Stufenleitern, Schulleitung; Abgabe von Stellungnahmen in der Lehrerkonferenz, im Schulbeirat).

Ein wesentlicher Teil der OAK-Arbeit wird in Ausschüssen geleistet (z.B. Ausschuss für Information und Kommunikation, für Ordnung und Gesundheit, für Kiosk und Essensausgabe, für Sport, für den geistlichen Bereich, für Vertrauensschüler, für den Stadtschülerrat). Der Ausschuss Stadtschülerrat entsendet bis zu zwei Mitarbeiter/ -innen als Abgeordnete zu den Sitzungen des Stadtschülerrats.
Die engagierte Tätigkeit in der Schülervertretung wird im Zeugnis bzw. mit Zertifikaten gewürdigt.

Was uns am wichtigsten ist:

Beziehungen gestalten – einander wertschätzen
Beziehungen gestalten – einander wertschätzen
Wir investieren viel Zeit in die Pflege unserer Beziehungen, gestalten ein positives Lernklima und schaffen damit die Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen.
Begabungen entwickeln - individuell fördern
Begabungen entwickeln - individuell fördern
In einem geborgenen Lernumfeld entdecken wir die individuellen Begabungen durch ein breit gefächertes schulisches Angebot.
Verantwortung übernehmen – sich engagieren
Verantwortung übernehmen – sich engagieren
Unsere Schüler/-innen übernehmen zunehmend Verantwortung. Sie engagieren sich für ihre Mitschüler/-innen, die Schulgemeinschaft und sogar weltweit in Projekten für andere Menschen.
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