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Entwicklung von Lese- und Schreibkompetenzen

Es gehört zum pädagogischen Grundwissen: Lesen ist Voraussetzung für erfolgreiches Lernen. Deshalb vermitteln wir in unserer Grundschule von der 1. Klasse an Lesekompetenz auf kindgerechten Wegen.

Zentrale Bedeutung kommt in dieser frühen Phase der Lesemotivation zu. Sie ist ein Schlüssel zum lebenslangen Lesen. Ziel ist es dabei, Kinder an altersgerechte Texte und Bücher heranzuführen und in ihnen Leseinteresse, ja Lesefreude zu entwickeln.

Über folgende Schritte kann dies erreicht werden:

  • Vorleseaktivitäten: Sie sind nicht nur in der Vorschulzeit sehr wichtig, sie fördern nachweislich auch in der Grundschule die Lesebereitschaft.
    • Lesepass: Schüler/-innen lesen täglich ihren Eltern, Großeltern usw. 10 Minuten lang Texte laut vor. Dies wird dann im sogenannten „Lesepass“ vermerkt.
    • Wöchentliche Lesestunde im Fach Deutsch: Schüler/-innen lesen im Plenum, der Kleingruppe oder Einzelnen vor.
  • kontinuierlicher Einsatz von Lektüren ab Klasse 1
  • interaktive Online-Leseförderung über „Antolin“ – die Schüler/-innen lesen dabei Bücher ihrer Wahl und beantworten dann Quizfragen zum Inhalt
  • Ausbau der Schülerbibliothek zu einem attraktiven Lernort mit
    • einer lesefreundlichen äußeren Gestaltung
    • täglichen Öffnungszeiten
    • einladenden Hinweisen auf die neuen Bücher
    • kompetenter Betreuung durch Eltern

Neben dem Leseinteresse spielt natürlich das Leseverständnis eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung von Lesekompetenz. Hier kommt es darauf an, den Schülern/-innen Lernstrategiewissen zu vermitteln. Innerhalb der oben aufgeführten Bausteine wird dies immer wieder geschult.

Eine wirksame Leseförderung braucht als Basis eine hilfreiche pädagogische Diagnostik. Neben den Lernstandserhebungen des Hessischen Kultusministeriums in Klasse 3 (Deutsch-Teil) setzen wir an der AHFS als zusätzliches qualitatives Erhebungsverfahren den Flohkisten-Lesetest (durchgehend ab Klasse 1 alle vier Wochen) ein.

Die Ergebnisse des diagnostischen Vorgehens führen zu weiterführenden Fördermaßnahmen. Dabei geht es sowohl um Hilfen zur Überwindung von Defiziten als auch um Impulse für besonders begabte und hochbegabte Schüler/-innen. Das geschieht u.a. gezielt in den wöchentlichen Förderstunden.

Auch die Schreib- und vor allem Rechtschreibkompetenz wird von Anfang an aufgebaut und kontinuierlich weiterentwickelt.

Die Grundschüler/-innen erlernen die Druckschrift nur als Leseschrift. Das eigene Schreiben beginnen sie ab der 1. Klasse mit einer verbundenen Schrift, der lateinischen Ausgangsschrift. Dadurch sind von Anfang an die Wortgrenzen beim Schreiben eigener Texte klar ersichtlich. Außerdem sind in der lateinischen Ausgangschrift ähnlich klingende oder gespiegelte Buchstaben gut unterscheidbar

Um die Rechtschreibung von klein auf zu erlernen, werden in den Klassen 1–4 regelmäßig (nahezu wöchentlich) Diktate geschrieben. Zunächst sind die Wörter in den Diktaten überwiegend lautgetreu. Mit den besprochenen und eingeübten Lernwörtern erarbeiten sich die Kinder so einen umfangreichen Grundwortschatz. Richtlinie ist dabei die FRESCH-Methode, die den Kindern hilft, Zusammenhänge zu erkennen, Regeln zu verstehen und Hilfen zu nutzen, die Wörter richtig zu schreiben.

Ebenso wird die Grammatik grundlegend erarbeitet und gefestigt.

Zu vielfältigen Schreibanlässen können die Kinder ihre Gedanken und Ideen kreativ zu Papier bringen und verschiedene Arten von Textsorten erlernen.

Was uns am wichtigsten ist:

Beziehungen gestalten – einander wertschätzen
Beziehungen gestalten – einander wertschätzen
Wir investieren viel Zeit in die Pflege unserer Beziehungen, gestalten ein positives Lernklima und schaffen damit die Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen.
Begabungen entwickeln - individuell fördern
Begabungen entwickeln - individuell fördern
In einem geborgenen Lernumfeld entdecken wir die individuellen Begabungen durch ein breit gefächertes schulisches Angebot.
Verantwortung übernehmen – sich engagieren
Verantwortung übernehmen – sich engagieren
Unsere Schüler/-innen übernehmen zunehmend Verantwortung. Sie engagieren sich für ihre Mitschüler/-innen, die Schulgemeinschaft und sogar weltweit in Projekten für andere Menschen.
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