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Schulklima

Gemeinsames Anliegen des Kollegiums der AHF-Schule ist es, entsprechend der grundlegenden Aussage unseres Leitbilds „Beziehungen gestalten – einander wertschätzen“ miteinander aktiv ein Schulklima zu gestalten, in dem sich alle Mitglieder der Schulgemeinschaft wohlfühlen, einander wertschätzend begegnen und Konflikte konstruktiv, d.h. gewaltfrei und unter Berücksichtigung der Interessen aller Beteiligten lösen. Mobbing und andere destruktive Verhaltensweisen wollen wir nicht akzeptieren, da sie das positive Miteinander zerstören, das Schulleben schwer belasten und damit auch die Basis für erfolgreiches Lernen entziehen.

Grundschule
Die wichtigste Bezugsperson ist der/die Klassenlehrer/-in, der/die seine/ihre Schüler/-innen als „Lotse“ durch den Schulalltag begleitet, Unterstützung bei der Lösung von Problemen aller Art gibt, Anlässe aufgreift und auch aktiv gestaltet, dass wertschätzendes Verhalten und Wege konstruktiver Konfliktlösung eingeübt werden. Desgleichen fördert er/sie in Fragen der Selbstorganisation und vermittelt grundlegende Arbeitstechniken (Schulung von Methodenkompetenzen).
Schüler/-innen lernen Verantwortung für sich und ihre Mitschüler/-innen zu übernehmen, beginnend mit den verschiedenen Klassendiensten (Klassenkalender, Blumen, Materialausgabe …) und die Übernahme von Aufgaben während der gemeinsamen Monatsfeste, Aufführungen, Grundschultage usw.
In jeder Jahrgangsstufe der Grundschule wird ein Sozialkompetenztrainingsprojekt fachübergreifend (mit Schwerpunkt in den Fächern Deutsch, Sachunterricht und Sport), jeweils mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung, durchgeführt. Die Erfahrungen hieraus werden im Schulalltag in konkreten Situationen aufgenommen und vertieft. Auf diese Weise werden wichtige Wege positiven sozialen Miteinanders eingeübt.

Gymnasium und Realschule – Unterrichtsfach Methoden- und Sozialkompetenz (MSK)
Auch ab Jahrgangsstufe 5 bleibt der/die Klassenlehrer/-in der/die erste und wichtigste Ansprechpartner/-in für seine/ihre Schüler/-innen. Diese(r) hat in allen Jahrgangsstufen seine/ihre „Klassenlehrerstunde(n)“, in denen die Entwicklung von Selbst-, Methoden- und Sozialkompetenz sowie die Lösung konkreter Alltagsprobleme im Mittelpunkt stehen. Dies gilt auch für die Klassen der gymnasialen Oberstufe bis zum Abitur. Die Entwicklung von Selbstkompetenz (z.B. Zeitmanagement), Methodenkompetenz (z.B. Präsentationskompetenz) und Sozialkompetenz (z.B. Auftreten in Bewerbungssituationen – Assessment Center) bleiben bis zur Abschlussklasse zentrale Bausteine des Unterrichts.
In der Jahrgangsstufe 5 stehen dem/der Klassenlehrer/-in im ersten Halbjahr drei Stunden Methoden- und Sozialkompetenz-Unterricht (MSK) zur Verfügung, um den Schülern/-innen umfangreiche Hilfen und Unterstützung für das Einleben im neuen Schulzweig geben zu können. Hier lernen die Kinder grundlegende Arbeitsmethoden (Anfertigung von Hausaufgaben, Vorbereitung von Klassenarbeiten …) und erarbeiten anhand des Lions-Quest-Programms „Erwachsen werden“ und anderer Materialien z.B. gemeinsame Klassenregeln (Thematik „Wir werden eine Klassengemeinschaft“).
Im zweiten Schulhalbjahr haben die Klassenlehrer/-innen weiterhin eine zweite MSK-Stunde, um im Modellrahmen des sogenannten „Klassenrats“ die erarbeiteten Unterrichtsbausteine zum Thema Sozialkompetenz konkret in Alltagssituationen zu übertragen und aktuelle Probleme/Konflikte gemeinsam zu lösen. Dabei übernehmen die Schüler/-innen zunehmend mehr Eigenverantwortung und wachsen in die verschiedenen Aufgaben (Gesprächsleitung, Protokollführung, Zeitplanung usw.) hinein. Das Modell „Klassenrat“ ist auch geeignet, zielgerichtet gemeinsame Aktionen zu planen, die die Klassengemeinschaft stärken.
In den Jahrgangsstufen 6 und 7 wird in den dargestellten Strukturen inhaltlich weitergearbeitet und wir erleben, dass Klassen- und Schulklima positiv geprägt werden. In den Folgejahren greifen die Klassenlehrer/-innen in ihrem MSK-Unterricht immer wieder situationsbezogen diesbezügliche Inhalte auf und diskutieren diese altersgemäß mit ihren Schüler/-innen.

Erlebnispädagogik
Als weiteres wesentliches Element unseres pädagogischen Konzepts zur Weiterentwicklung von Sozialkompetenz integrieren wir erlebnispädagogische Projekte in den Unterrichtsalltag. Hierbei geht es um spannende Aktionen, die zielgerichtet eingesetzt werden, um zur persönlichen Entwicklung und zur Erweiterung der Sozialkompetenz unserer Schüler/-innen beizutragen, dabei die Teilnehmer/-innen ganzheitlich anzusprechen (Erfahrungsorientierung) und zum konkreten positiven Handeln herauszufordern. Die Klassenlehrer/-innen arbeiten mit ausgebildeten Erlebnispädagogen zusammen.
Durch sportpraktische und Out-Door-Aktionen werden die Teams herausgefordert, Lösungsstrategien zu erarbeiten, um die Aufgabenstellung gemeinsam lösen zu können. Dabei sind konstruktive Zusammenarbeit, Vertrauen und Verantwortungsübernahme gefragt. Auch das Scheitern hat positive Seiten, da die Ursachen ergründet werden können und so für die nächsten Aufgaben gelernt werden kann. Die Erfahrungen der Klasse werden gesammelt, ausgewertet und im MSK-Unterricht kann dann zielgerichtet an den Punkten weitergearbeitet werden, die den Schülern/-innen deutlich geworden sind.

Wir erleben, dass das Schulklima an der AHF-Schule durch die Umsetzung unseres pädagogischen Konzepts zur zielgerichteten Entwicklung von Selbst-, Sozial- und Methodenkompetenz nachhaltig positiv geprägt wird und sich unsere Schüler/-innen in der Regel in ihren Lerngruppen wohlfühlen und damit „den Kopf frei haben“, um konzentriert lernen und arbeiten zu können.

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Was uns am wichtigsten ist:

Beziehungen gestalten – einander wertschätzen
Beziehungen gestalten – einander wertschätzen
Wir investieren viel Zeit in die Pflege unserer Beziehungen, gestalten ein positives Lernklima und schaffen damit die Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen.
Begabungen entwickeln - individuell fördern
Begabungen entwickeln - individuell fördern
In einem geborgenen Lernumfeld entdecken wir die individuellen Begabungen durch ein breit gefächertes schulisches Angebot.
Verantwortung übernehmen – sich engagieren
Verantwortung übernehmen – sich engagieren
Unsere Schüler/-innen übernehmen zunehmend Verantwortung. Sie engagieren sich für ihre Mitschüler/-innen, die Schulgemeinschaft und sogar weltweit in Projekten für andere Menschen.
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