Francke-Schule erhält neues Gebäude

Nach etwa einem Jahr konkreter Planung konnte am Donnerstag der Grundstein gelegt werden: Die August-Hermann-Francke-Schule (AHFS) erhält ein neues Gebäude. Zum symbolischen Spatenstich hatten sich zahlreiche Gäste und Mitglieder aus Kollegium und Eltern versammelt, auch die Schüler in angrenzenden Klassenräumen verfolgten das Treiben auf der Baustelle interessiert.
Im Neubau in der Talstraße werden künftig acht Fachräume für die Klassen 5 bis 10 untergebracht, in denen Biologie, Chemie und Physik unterrichtet werden, darüber hinaus noch gestaltende Kunst, Informatik, Kochen und Polytechnik. Die Erweiterung war dringend notwendig geworden, nachdem die bisherigen Unterrichtsräume nicht mehr den Anforderungen an eine moderne Schule entsprachen und zudem über das gesamte Schulgebäude verteilt waren.
Dringend notwendig
Das Grundstück, vormals Parkfläche, wurde von der Firma Pascoe Naturmedizin übernommen - diese unterhält noch Räumlichkeiten im Schiffenberger Tal, wird jedoch sukzessive vollständig ins Europaviertel ziehen. Das kommt der AHFS entgegen, da langfristig geplant ist, das Pascoe-Gelände komplett an die angrenzende Schule zu übergeben. In direkter Nachbarschaft zu den neu entstehenden Fachräumen ist bereits vor einigen Jahren die August-Hermann-Francke-Kita in das ehemalige Wohnhaus der Familie Pascoe eingezogen.
Etwa drei Millionen Euro betragen die Baukosten für das dreigeschossige Gebäude, welches mit modernster Technik ausgestattet sein wird und sich baulich an den umliegenden Häusern orientiert. Geringer Wärmebedarf, teils begrünte Dachrinnen und eine Zisterne, in der Niederschlagswasser gesammelt wird, leisten zudem einen Beitrag zum Stadtklima.
Der Dank von Edgar Schmidt, Vorsitzender des Trägers August-Hermann-Francke-Verein, ging vor allem an den Magistrat der Stadt Gießen für die jahrelange, reibungslose Zusammenarbeit - und an die Schülerinnen und Schüler, ohne die es die Schule und somit die neuen Fachräume nicht bräuchte.
Enorme Bereicherung
Eine enorme Bereicherung für das Bildungsangebot der Universitätsstadt Gießen sei die Schule, berichtete Bürgermeister Peter Neidel, wie sehr ihn das gebotene Bildungsumfeld bei einem Besuch beeindruckt habe. "Ich wünsche Ihnen, dass sie den Zeit- und Geldplan einhalten", schmunzelte er. Gute Raumbedingungen seien nicht der einzige, aber doch ein sehr wichtiger Faktor für gutes Lernen, bemerkte Dezernentin Astrid Eibelshäuser, und eine Gesellschaft sei immer gut beraten, weiter in Bildung zu investieren. "Es geht jetzt endlich los", wies sie auf eine lange Planungsphase hin, die dem Bauvorhaben vorausging. Die Fertigstellung ist in etwa anderthalb Jahren angesetzt.

Quelle Foto und Bericht: Gießener Anzeiger / Diana Moor / 18.06.2020

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