Francke-Schüler bei Baseball - WM in Regensburg
Zur Vorrunde der Baseball-Weltmeisterschaft reisten aktive Baseball-Sportler aus Gießen nach Bayern, um einmal den Sport der Profis hautnah sehen zu können. Die Lehrer der Baseball-AG der August-Hermann-Francke-Schule, Andreas Hettler und Willi Wall, und das Elternpaar Bernd und Stefanie Giezek wollten ihren sportlich aktiven Schützlingen die Atmosphäre bei einem internationalen Turnier vermitteln und Kontakt zu den ganz Großen ermöglichen. Mit dem amtierenden Weltmeister USA und dem Gastgeber Deutschland in einer Gruppe erwartete man erstklassigen Sport und gute Stimmung.
In Regensburg gibt es eines der wenigen Stadien in Deutschland, die ausschließlich für Baseball gebaut wurden. Erweitert um zusätzliche Tribünen, die speziell für diese Veranstaltung aufgestellt wurden, passen fast 10 000 Zuschauer in das Stadion. Die Stimmung während des Spieles der Deutschen gegen die USA konnte sich durchaus mit der eines Fußball-Länderspieles vergleichen lassen. Dafür sorgten auch die mitgereisten Fans der Francke-Schule.
Dass die Schüler einen so weiten Weg für diese Veranstaltung auf sich genommen hatten, fand sogar die Bewunderung der lokalen Presse. Für die Regensburger Donau-Post schrieb die Redakteurin Claudia Hagn am nächsten Tag in ihrer Berichterstattung über das Turnier auch über die begeisterten Schüler und ihre Begleiter aus Gießen.
Die baseballspielenden Jungen und Mädchen erlebten zwar leider ein 1:9 gegen die heimische Mannschaft, jedoch wurde der Ehrenpunkt kurz vor der Ende des Spieles mit großem Applaus gewürdigt. Die Schüler gingen am Ende dieses langen Tages noch auf Autogrammsuche und wurden nicht nur fündig, sondern bekamen als besonderes Geschenk den Baseball-Schläger des amerikanischen Spielers Ike Davis überreicht – eine besondere Trophäe als Erinnerung an einen sehr anregenden Schulausflug.
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