Unser Schulsignet
Schulmagazin 110 -

magazin110th.gif
 Schulmagazin 110


Auslandsaufenthalt -

auslandth.gif
 


Online Bibliothek -

buch.gif 


Nachmittagsbetreuung -

nachmittagsbetreuung.jpg
spielen.jpg 
Nachmittagsbetreuung bis Klasse 7!


Einsteinchen - einsteinchen.jpg
„Einsteinchen” erobern Welt der Naturwissenschaften.

Neubau - neubau.jpg
 AHF-Schule wird erweitert.

Home
Links
Download
Archiv
Kontakt
Sitemap
Impressum
Home arrow AHFS-Spezial arrow Nachwuchsforscher
PDF Drucken E-Mail
Artikelinhalt
Jugend forscht an der AHFS
Umweltwettbewerb

preisverleihung.jpgJugend forscht an der AHFS

Ein Interview mit Samuel Bernhardt

Zum 45. Mal fand am 12. Februar 2010 der Regionalwettbewerb Hessen Mitte von „Jugend forscht“ statt. 51 Teilnehmer/ innen aus 19 Schulen trafen sich in Lollar. Im Bereich Biologie gewannen gleich zwei Schüler der August-Hermann-Francke-Schule den ersten Preis. Sebastian Schygulla (12) gelang es, mit seinem Projekt nachzuweisen, dass in Vogelfutter noch immer Samen der giftigen Ambrosie zu finden sind. Samuel Bernhardt (19) überzeugte die Juroren mit seiner Arbeit über den Stickstoffkreislauf im Aquarium und erhielt außer dem ersten Preis auch noch den Dr.-Sobotha-Gewässerpreis. Damit qualifizierte er sich für den Landeswettbewerb in Darmstadt am 3. März, wo er den zweiten Preis und erneut den Dr.-Sobotha-Gewässerpreis errang. Wir haben ihn zu seinen Erfahrungen interviewt.

Wie genau lautete das Thema deiner Arbeit?
S. Bernhardt: „Nitrifizierende Bakterien und deren bevorzugte Substrate im Aquarium“. Das bedeutet konkret: In welchem Boden wachsen die Bakterien bevorzugt, die für den Schadstoffabbau im Aquarium verantwortlich sind?

praesentation.jpgWie bist du auf dieses Thema gekommen?
S. Bernhardt: Wir hatten über mehrere Jahre ein Aquarium in der Klasse. Seit zwei oder drei Jahren besitze ich selbst eins, das 450 Liter fasst (ungefähr so viel wie eine Badewanne). Ich habe mit verschiedenen Zusammensetzungen des Bodens experimentiert, um den Bakterien einen so guten Lebensraum zu bieten, dass ein Filter überflüssig wird. Beim Recherchieren im Internet und in der Literatur habe ich keine empirischen Befunde dazu gefunden. Deshalb habe ich beschlossen, selbständig darüber zu forschen.

Wer hat das Projekt betreut?
S. Bernhardt: Ich bin mit meiner Idee zunächst zu Herrn Kronenberger gegangen, der mich zu Herrn Brombach schickte, dem an der AHFS dafür zuständigen Koordinator. Er vermittelte mir den Kontakt zum Mikrobiologischen Institut der Justus-Liebig-Universität Gießen. Der Betreuer dort war Dr. Stefan Ratering. Mit ihm zusammen habe ich das Probeverfahren entwickelt und am Institut zwei Versuchsreihen von je einem Monat Dauer durchgeführt. Die Versuchsausrüstung wurde teilweise von „Jugend forscht“, teilweise vom Hersteller finanziert. Das ganze Projekt hat insgesamt ungefähr 2½ Jahre gedauert. Ich habe das Thema dann auch in meiner Facharbeit behandelt.

Welche wesentlichen Erkenntnisse hast du gewonnen?
S. Bernhardt: Erstens: Die zwei Gattungen von Bakterien, die ich untersucht habe, bevorzugen jeweils ein anderes Substrat. Man kann also zwei verschiedene Böden im Aquarium einrichten und braucht dann auch keinen Filter. Zweitens: Bodenheizung ist (entgegen der Werbung) nachteilig für die Bakterien.

Hast du noch ein paar Tipps für Schüler, die eventuell Interesse an einer Wettbewerbsteilnahme haben?
S. Bernhardt: Am besten ist es, sich ein Thema auszusuchen, das einen selbst interessiert und über das man gerne mehr wissen will. Man kann dabei ruhig „groß“ denken. Dann sollte man einfach einen Lehrer ansprechen. Im Verlauf der Arbeit sammelt man viele positive Erfahrungen. Man lernt, Sponsoren zu suchen, man knüpft Kontakte und lernt Leute kennen, die einen weiterbringen und eventuell auch bei der Berufswahl helfen können. Von den inhaltlichen Erkenntnissen profitiert man oft sogar schon in dem entsprechenden Unterrichtsfach. Die Arbeit selbst ist gut als Facharbeit oder Besondere Lernleistung verwendbar. Auch die Methodenkompetenz wird verbessert, nicht zuletzt weil die Ergebnisse öffentlich präsentiert werden und Texte für die Jury verfasst werden müssen. Ich selbst habe insgesamt großen Nutzen von der Arbeit gehabt, einen guten Einblick in die biologische Forschung bekommen und kann mir jetzt eine berufliche Laufbahn in diesem Bereich vorstellen. urkunde.jpg

Vielen Dank für das Gespräch!
interview.jpg
 
Projektbeschreibung

 



 
hochbegabtenfoerdeung2.jpg
Gütesiegel
Hochbegabten-
förderung

06.06.2012
Sportfest Klassen 5 bis 8
12.06.2012
Ausweichtermin Sportfest Klassen 5 ...
weitere Termine
Jahresplan 2010/11
Christlicher Schulverein Gießen e.V., Talstraße 7, 35394 Gießen
© 2012 August-Hermann-Francke-Schule Gießen
erstellt mit dem Open Source Content-Management-System Joomla
Zuletzt aktualisiert:
29.09.2011